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 Ansprache Sathya Sai Babas am 20.07.2008

 

Ansprache in PDF Format

Ansprache Sathya Sai Babas am 20.07.2008,
Eröffnung der Sri Sathya Sai World Education Conference

Verkörperungen der Liebe!

Ich habe dem, was Michael Goldstein und der Präsident der gesamtindischen Sri Sathya Sai Seva Organisationen, Srinivasan, euch gesagt haben, nichts hinzuzufügen. Bildung und Erziehung sind nicht ein Bereich, über den jeder x-Beliebige sprechen sollte. Heutzutage ist die Bildung äußerlicher und weltlich geworden. Millionen Menschen gehen in Indien dieser weltlichen Bildung nach. Auf welche Weise haben solche Menschen der Gesellschaft Nutzen und Gewinn gebracht? Alle sind nur mit ihren eigenen selbstsüchtigen Interessen befasst. Niemand kümmert sich um das öffentliche Interesse und Wohlergehen. Niemand macht sich Gedanken über die Beschaffenheit und den Zustand der Gesellschaft, oder darüber, welche Schwierigkeiten die Menschen durchmachen. Wenn sie in der Öffentlichkeit sprechen, ergehen sie sich in langen rhetorischen Ausführungen darüber, den Armen zu helfen, aber wenn es ums Handeln geht, ist von ihnen nichts zu sehen. Ihr alle wisst, in welchem Zustand sich die Welt heute befindet. Wo immer man hinschaut, sieht man Kummer und Leid. Frieden und Glück sind nirgendwo zu finden.

Jedes Land beansprucht Fortschritt und Erfolg in dem einen oder anderen Bereich. Diese Ansprüche sind wertlos, denn Friede und Glück sind nirgendwo zu finden. Wenn wir nach der Wahrheit forschen, entdecken wir, dass jedes Land enorme Schwierigkeiten hat und sich in der einen oder anderen Krise befindet. Keine Regierung bemüht sich ernsthaft, die Probleme der Armen zu verstehen. Es ist sehr schwierig zu entscheiden, wer arm und wer reich ist. In gewisser Hinsicht sind alle arm. Wer sind dann die Reichen? Jene sind reich, die das, was sie sagen, in die Tat umsetzen. Es heißt: Jene sind erhabene Seelen, bei denen Gedanken, Worte und Taten vollkommen übereinstimmen. Solche Menschen sind sehr selten. Tatsächlich fügen Länder wie Russland und Amerika, die für Supermächte gehalten werden, den ärmeren Ländern großen Schaden zu. Sie bereuen ihre Fehler noch nicht einmal. Sie sind unfähig zu erkennen, wie die Menschen der unterentwickelten Länder und der Entwicklungsländer leiden. Zum Beispiel erlebten die Menschen im Irak unsägliches Leid, aber niemand machte sich die Mühe, sich mit ihrem Leid zu befassen. Zweifellos gibt es in jedem Land Reiche und Arme. Seltsamerweise kümmert man sich um die Reichen und ihnen wird geholfen. Niemand kommt den Armen zu Hilfe oder steht ihnen bei. Deshalb sollten als Erstes die Armen und Unterdrückten beschützt werden.

Jeder Devotee muss Liebe und Mitgefühl kultivieren. Es heißt: Nur durch Opfer kann man Unsterblichkeit erlangen. Nur ein Mensch, der die Qualität des Opfergeistes besitzt, kann Glückseligkeit erfahren. Menschen mit dem egozentrischen Gefühl von „ich“ und „mein“ können im Leben niemals glücklich sein. Wo Ich-Empfinden ist, entsteht Ego. Jene, die das Gefühl von „mein“ und „mein Volk“ kultivieren, entwickeln Anhaftung. Man sollte niemals das Gefühl entwickeln, dass nur „mein Land“ erfolgreich sein soll. Man sollte eine umfassende Sichtweise entwickeln und beten: Loka samastâh sukhino bhavantu. – Möge die gesamte Welt glücklich sein.

Jene, die das engstirnige Gefühl von „ich und mein“ entwickeln, erleben viel Leid. Die Ursache ist die weltliche Bildung, die sie sich angeeignet haben. Weltliche Bildung reicht nicht über das eigene selbstsüchtige Interesse hinaus. Wir sollten alle lieben und allen dienen. Heutzutage haben die Reichen die „Furcht vor der Sünde“ und „Liebe zu Gott“ verloren. Wenn ihr bloß diese beiden Qualitäten kultiviert, könnt ihr im Leben alles erreichen.

Wir müssen bis zu einem gewissen Ausmaß unser Eigeninteresse reduzieren. Man muss Selbstsucht nach und nach aufgeben. Wir müssen unsere Bildung und unsere Energien voll und ganz für das Wohl der Gesellschaft einsetzen. Wenn es keine armen Leute gibt, könnt ihr euch nicht einmal eures eigenen Essens sicher sein; denn es sind diese armen Leute, die sich in den Feldern und Fabriken plagen, um Getreide und Waren für den Verbrauch der Menschen in der Gesellschaft zu produzieren. Während die Reichen die Annehmlichkeiten des Lebens genießen, schuften die Armen, um Leib und Seele zusammenzuhalten. Jedes Individuum in einer Gesellschaft hat eigene Rechte, wie z.B. das Recht zu leben usw. Deshalb müssen wir uns auch um die armen Leute kümmern und sie mit dem Lebensnotwendigen versorgen. Da wir ihre Dienste nutzen, müssen wir ihnen wiederum dienen. Jene, die hochgebildet sind und Machtpositionen innehaben, sind heutzutage völlig von Selbstsucht durchdrungen. Nur sie legen eine niedrige Gesinnung an den Tag.

Alle wollen heute ihre selbstsüchtigen Interessen auf Kosten anderer durchsetzen. Niemand handelt aus reinem Herzen und in der guten Absicht, anderen zu helfen. Von einem Menschen wird erwartet, dass er die Eigenschaften der Wahrheit, des rechten Handelns, des Friedens, der Liebe und der Gewaltlosigkeit besitzt. Fehlen ihm diese Eigenschaften, ist er kein Mensch. Wie kann ein Mensch mit dämonischen Eigenschaften Mensch genannt werden? Man muss deshalb als erstes menschliche Eigenschaften kultivieren. Niemand besitzt ein Recht auf Genuss, wenn sein Mitmensch leidet. Alle sind Gottes Kinder. Wem immer ihr Leid zufügt, es wird euch beeinträchtigen. Ihr müsst deshalb euer Leben mit Hingabe zu Gott und Liebe zu allen Menschen führen.

Alle sollten vereint bleiben. Wo Einheit ist, wird Reinheit sein. Wo Reinheit ist, ist Göttlichkeit. Ihr müsst alle in eurem Leben diese drei Aspekte, Einheit, Reinheit und Göttlichkeit, im Auge behalten. Ihr solltet von den Schwierigkeiten und dem Leid anderer nicht unberührt bleiben. Behandelt ihr Leid wie euer eigenes. Der eine Gott wohnt im Herzen aller Menschen. – Ishvarah sarvabhûtânâm hrideshe. Gott befindet sich sogar in Ameisen und Mücken. In eurem Herzen sollte Mitgefühl sein. Aber dies ist heutzutage eine seltene Qualität geworden. Statt compassion (Mitgefühl) begegnen wir überall come-fashion (wörtl.: komm, Mode). Wie kann dann in der Gesellschaft Gleichheit vorherrschen? Zeigt wenigstens ein bisschen Menschlichkeit. Wer diese menschliche Eigenschaft besitzt, wird ein Mensch mit mitfühlendem Herzen im wahren Sinn des Wortes werden.

Verlangen, Zorn, Hass, Eifersucht, Stolz usw. sind tierische Eigenschaften. Der wahre Wohlstand eines Menschen liegt in edlen Eigenschaften wie Liebe, Mitgefühl, Rechtschaffenheit, Opfergeist und Wahrhaftigkeit. Nur wenn jemand diese menschlichen Eigenschaften besitzt, kann er als Mensch betrachtet werden. Leider sind heutzutage die Menschen nur der Form nach Menschen, aber ihre Eigenschaften sind jene von Tieren. Nicht die Erscheinungsform, sondern die Eigenschaften sind wichtig.

Ihr könnt nicht wissen, wann ihr Schwierigkeiten begegnet. Jede Handlung hat ihre Reaktion, ihren Widerhall und ihr Echo. Wenn ihr andere verletzt, wird das mit Sicherheit eine Reaktion hervorrufen. Nur wenn ihr diese Wahrheit erkennt und euch dementsprechend verhaltet, könnt ihr wirklich Mensch genannt werden. Sprecht mit irgendeinem Schüler unserer Institutionen: Sogar die Kinder der Grundschule werden euch die menschlichen Eigenschaften sehr klar erläutern. Deshalb müssen die menschlichen Werte schon von Kindheit an kultiviert werden. Die Jungen und Mädchen sollten in menschlichen Werten wachsen. Sogar Erwachsene können von solchen Schülern lernen.

Nun zur Wahrheit. Woher kam Wahrheit? Sie ist weder aus der Erde gesprossen noch vom Himmel herabgestiegen. Ihr Ursprung ist nicht Nord, Süd, Ost oder West. Wahrheit ist unerschütterlich im eigenen Herzen verankert. Wenn ihr euer inneres Sehvermögen entwickelt, könnt ihr dort die Wahrheit erkennen. Wo Wahrheit ist, ist Rechtschaffenheit. Wenn Wahrheit und Rechtschaffenheit zusammentreffen, strömt Liebe aus dem Herzen hervor. Aus Liebe kommt Frieden. Wenn Frieden und Liebe Hand in Hand gehen, herrscht Gewaltlosigkeit. Wir müssen die wechselseitige Beziehung zwischen den fünf menschlichen Werten, nämlich Wahrheit, Rechtschaffenheit, Liebe, Frieden und Gewaltlosigkeit, verstehen. All diese menschlichen Werte sind unserem eigenen inneren Wesen eingebettet.

Der Mensch ist wahrhaft Gott. Aus diesem Grund wird Gott in menschlicher Form dargestellt. Wenn Gott seine wahre Identität enthüllte, würde er erklären: Ich bin Brahman. Er würde nicht sagen: „Ich bin Soundso.“ Alle individuellen Namen wurden nur dem menschlichen Körper durch die Eltern gegeben . Sie sind nicht gottgegeben. Gott hat nur ein Geschenk gegeben, das ist der Atman. Das eine göttliche Selbst (Atman) durchdringt alle Wesen. Beobachtet die Ameisen, wie sie sich in einer Reihe hinauf- und hinunterbewegen. Währenddessen grüßen sie einander freudig. Wenn eine Kuh ein Kalb geboren hat, schließt sie sich nicht der Kuhherde an und lässt das junge Kalb allein. Sogar aus der Entfernung erkennt die Kuh den Ruf des Kalbes, das „Amba, Amba“ ruft, und die Mutterkuh reagiert. Derart ist die Beziehung unter Tieren und sogar zwischen Vögeln.

Im Ramayana beobachtete ein Jäger, wie zwei Vögel auf einem Baum fröhlich ihre Zeit miteinander verbrachten. Der Jäger schoss einen Pfeil ab und tötete das Männchen. Unfähig, die Trennung von ihrem Geliebten zu ertragen, starb auch das Weibchen kurz darauf. Der Weise Valmiki, der diese pathetische Szene miterlebte, sagte, ohne es selbst zu wissen, einen Vers (shloka) auf, der spontan aus seinem Mund hervorging. Dieser Schmerz (soka) wurde die Inspiration für das große Epos Ramayana. So lieben auch die Vögel und Tiere einander. Wie kann dann ein Mensch diese edle Eigenschaft der Liebe verlieren? Heutzutage gibt es vieles, was ein Mensch von Vögeln, Tieren, sogar wilden Tieren, lernen kann. Aber der Mensch ist nicht im Geringsten daran interessiert, diese Lektionen zu lernen.

Ich lehre seit Jahrzehnten viel Gutes; aber ihr hört nicht zu. Auch wenn ihr zuhört, setzt ihr es nicht um. Wenn jemand euch beschimpft, seid ihr gekränkt. Wisst ihr nicht, dass er dasselbe empfindet, wenn ihr ihn beschimpft? Lob oder Kritik, behandelt sie alle als Teil des göttlichen Spiels. Wenn ihr diesen Gleichmut entwickelt, werdet ihr im Leben vorankommen. Heute sind sogar reiche Leute verrückt nach Geld, aber für Gott zeigen sie nicht dieselbe Begeisterung. Die Menschen haben das Selbstvertrauen völlig verloren. „Wo ist der Atman? Was ist der Atman?“ Die Leute stellen hundertundeine Fragen. Sie begreifen überhaupt nicht, dass der Atman, über den sie Fragen stellen, sehr wohl in ihnen ist.

Die Leute sagen: „Dies ist mein Taschentuch.“ Das bedeutet, ich und das Taschentuch sind getrennt voneinander. Wenn ihr „mein Körper“ sagt, heißt das entsprechend, dass ihr vom Körper verschieden seid. Was ist dieses „Mein“? Ihr behauptet: „Dies gehört mir.“ Aber wer bist du? Ihr erkennt nicht die Wahrheit über euch selbst. Wenn ihr euch selber kennt, ist das so, als ob ihr alles kennt. Wenn ihr euch selbst nicht kennt, könnt ihr andere nicht kennen. Setzt euch deshalb still und ruhig und in eine Ecke und versucht, das Wesen eures Selbst zu erforschen. Das ist wahre Meditation. Meditation bedeutet nicht, über Gott zu kontemplieren. Kennt zuerst euch selbst. Gott ist in euch, bei euch, um euch herum, über euch und unter euch. Ihr seid Gott. Wann immer jemand fragt: „Wer bist du?“, antwortet: „Ich bin Gott.“ Sagt nicht: „Ich bin soundso.“ Wie glücklich werdet ihr sein, wenn ihr euch als Gott betrachtet! Sogar jene, die eurer Antwort lauschen, werden Glück empfinden.

Bildung bedeutet nicht nur die Vermittlung von Wissen. Wir lernen viele Dinge aus den Lehrbüchern, sind aber vielleicht nicht fähig, ihre wahre Bedeutung zu verstehen. Fragt als Erstes euch selbst: „Wer bin ich? Wer bin ich? Wer bin ich?“ Dann werdet ihr die wirkliche Antwort erhalten. Bist du der Geist, oder der Intellekt, oder die Psyche, oder das Ego, oder der Körper? Ihr seid keines von diesen. Körper, Geist, Intellekt usw., sie alle sind zweifellos Gaben Gottes. Ihr müsst diese selbstverständlich achten und wertschätzen. Es genügt nicht, verschiedene Schriften zu lesen und glücklich und zufrieden zu sein, weil ihr umfangreiches Wissen erlangt habt. Gestern kam ein Junge zu mir und teilte mir mit: „Swami, ich habe die Sri Shirdi Sai Satcharitra gelesen (parayana, in dem Fall das rituelle Lesen heiliger Bücher in einem bestimmten Zeitabschnitt)“. Als ich ihn fragte, ob er das Buch ganz gelesen habe, antwortete er, er habe das Buch vollständig gelesen, ohne auch nur einen Buchstaben auszulassen. Dann fragte ich: „Wie viele Lehren Babas, die in dem Buch stehen, setzt du in die Tat um?“ Er erwiderte: „Keine, Swami.“ Wozu dann all dies Lesen? Um Seiten umzublättern? Nein, keinesfalls. In eurem Herzen sollte eine Wandlung geschehen. Nur dann wird euer Lesen heiliger Schriften geheiligt sein.

Devotees üben sich in verschiedenen Arten spiritueller Disziplin. Aber es sind keine wahren spirituellen Disziplinen. Wenn ihr die Wirklichkeit schauen wollt, müsst ihr eine innere Sicht entwickeln. Wenn ihr eure Augen öffnet und die äußere Welt anschaut, werdet ihr viele Köpfe sehen. Schließt hingegen eure Augen und schaut in euch selbst hinein. Dann werdet ihr niemand anderen als euch selbst sehen. Entwickelt deshalb das innere Sehvermögen. Wenn ihr euch erforscht: „Wer bin ich?“, kommt sofort von innen die Antwort: „Ich bin Ich.“ Das ist die richtige Antwort. Die Leute behaupten: „Ich bin Soundso, ich bin ein Amerikaner usw.“ Das sind nicht die richtigen Antworten auf die Frage: „Wer bin ich?“ Dies sind äußere Namen zur Identifizierung in der äußeren Welt, sie sind nicht wichtig. Was wichtig ist, ist Selbsterforschung. Dann werdet ihr die Wahrheit erkennen.

Goldstein und Srinivasan, die zuvor sprachen, priesen Bildung. Was sie sagten, bezog sich auf weltliche Bildung. Ich stimme nicht zu. Es sollte sich auf euch beziehen. Nur dann kann das Konzept von „Ich bin Ich“ verwirklicht werden. Morgen werde ich auf einige eurer Fragen, die euch in eurem täglichen Leben beschäftigen, Antworten geben. Ich bin sicher, dass ihr sehr bald das Göttliche erkennen werdet. Ich will nicht über weltliche Bildung sprechen. Das tun alle. Bücher zu lesen und sich weltliches Wissen anzueignen, ist nichts Großartiges. Es ist nur Buchwissen. Ihr müsst die Kenntnis eures eigenen Selbst (inneres Wesen) erlangen. Das ist wahres Wissen, welches unwandelbar und ewig ist. Es gibt nur eine Wahrheit, keine zwei. Wahrheit ist Gott. Rechtschaffenheit ist Gott. Frieden ist Gott. Liebe ist Gott. Wisst folgendes: Liebe ist Gott; lebt in Liebe. Wenn ihr diese selbstlose, göttliche Liebe kultiviert, könnt ihr im Leben alles erreichen.

Gott ist Einer, das Ziel ist eines. Wenn ihr festen Glauben an diese Maxime entwickelt, könnt ihr alles verstehen. Eure Erfahrungen und Freuden in dieser materiellen Welt sind nicht wichtig; sie sind nicht wahr. Hinter diesen vergänglichen Erfahrungen gibt es einige ewige Werte, die kultiviert, und einige menschliche Eigenschaften, die entwickelt werden müssen. Diese Werte und Eigenschaften müssen sich von innen, nicht aus der äußeren Welt, manifestieren. Das ist Educare. Educare bedeutet, die verborgenen Eigenschaften und Werte aus dem Kern unseres inneren Wesens hervorzubringen. Die Bücher, die ihr in der äußeren Welt lest, beziehen sich auf Bildung (education), aber dies ist Educare. Was heute gebraucht wird, ist Educare. Wenn die Menschen Educare entwickeln, werden alle vereint sein.

Glaubt mir – in ungefähr 25 bis 30 Jahren wird die gesamte Welt vereint sein. Es wird nur eine Kaste, eine Religion und einen Gott geben. Diese Einheit ist vonnöten. Heute herrschen zwischen Individuen Verschiedenheiten auf der Basis von Kaste/Schicht, Religion, Sprache, Nation usw. Solche Unterschiede sollten verschwinden und Einheit vorherrschen. Die Veden haben diese Einheit in der Aussage: Es gibt nur eine Wahrheit, aber die Weisen bezeichnen sie auf verschiedene Weise, hervorgehoben. Das ist die wirkliche Welt, die wir uns vorstellen.

Ich habe heute lange gesprochen und viel Zeit in Anspruch genommen. Morgen werde ich in Ruhe all eure Zweifel klären.

Übersetzung der vom Sri Sathya Sai Books and Publications Trust herausgegebenen, gedruckten englischen Fassung der Ansprache. Susan Boenke, Prashanti Nilayam.  

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