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 Ansprache Sathya Sai Babas am 12.10.2002


 

Ansprache Sathya Sai Babas am 12.10.2002, Dasara

Brahmâ ist der Erschaffer des gesamten Universums,
Vishnu der Erhalter und
Shiva der, der alle Sünden zerstört.
Diese Wahrheit offenbare ich euch.

Verkörperungen der Liebe!
Was sucht der Mensch, der in einem Meer des Leids versinkt, in diesem weiten unbegrenzten Universum? Wozu führt er spirituelle Disziplin durch? Manche suchen die Erfüllung in weltlichen Dingen; manch andere vergeuden ihre kostbare Zeit, indem sie versuchen, ihre unerfüllten Wünsche zu befriedigen. Andere wiederum wählen den spirituellen Weg mit dem Wunsch, die Göttlichkeit zu schauen, sie zu berühren und mit ihr zu kommunizieren (darshana, sparshana, sambhâshana). Die Menschen meditieren über Gott als Brahmâ, Vishnu und Maheshvara (Shiva). Aber diese sind keine Götter mit menschlicher Form. Sie haben weder eine Form noch einen bestimmten Aufenthaltsort. Wenn man das Wesen ihrer Form erforscht, wird offensichtlich, dass sie nur einige Attribute besitzen, ohne eine spezifische Erscheinung (upâdhi) zu haben.

Es heißt:
Gott wohnt allen Wesen inne.
(îshvarah sarvabhûtânâm, wörtl.:
Er ist der Herr aller Wesen).

Aber in welcher Form? Wie kann man sich auf Gott ohne sichtbare Form konzentrieren? Was bringt eine solche Kontemplation? Die Göttlichkeit ist der Lebensatem selbst, den man wahrnehmen und hören kann. Wie kann man den Klang dieses göttlichen Atems erkennen und erfahren? Die Upanischaden haben diesem unsichtbaren im Menschen anwesenden göttlichen Atem die Bezeichnungen „brahman“ und „Atman“ gegeben. Aber egal wie viele Erklärungen man gibt, es ist unmöglich, diese abstrakten Konzepte zu verstehen.

Was bedeutet îshvaratattva (das göttliche Prinzip)? Man kann darunter den göttlichen, Segen bringenden Atem „so ´ham“ verstehen, der vom Menschen ausströmt. „So ´ham“ bedeutet „Ich bin Das“ (das Göttliche). Der Klang des Atems im Menschen, „so ´ham“, verankert das Wesen des Göttlichen. Wenn man versucht, über die Form zu meditieren, ohne den Klang zu beachten, wird man nicht imstande sein, das Wesen der Göttlichkeit zu verstehen. Das Wesen von „so ´ham“ ist rein und ausgewogen (sâttvika). Diese Grundeigenschaft der Reinheit und Ausgewogenheit (sattvaguna) ist das Shiva-Prinzip (îshvaratattva, auch: das göttliche Prinzip[1]). Aus diesem göttlichen Atem strömt noch ein anderes Prinzip hervor, nämlich das Vishnu-Prinzip (vishnutva). Welche Form hat dieses Vishnu-Prinzip? Die geistigen Empfindungen sind das Vishnu-Prinzip, in anderen Worten: Der Geist (mind) ist das Vishnu-Prinzip. Dann existiert noch eine andere Form, die aus dem Nabel Vishnus hervorgeht, nämlich Brahmâ. In dieser Weise gehen die Prinzipien von Brahmâ, Vishnu und Maheshvara (Shiva) aus dem „So ´ham“-Prinzip im Menschen selbst hervor. In dieser Dreiheit ist Shiva das „So ´ham“-Prinzip, Vishnu der Geist (mind) und Brahmâ die Verkörperung der Sprache und des Worts (vâk svarûpa). Das bedeutet, jedes Wort, das der Mensch spricht, ist Brahmâ, jeder dem Geist entspringende Gedanke und Beschluss (sankalpa) ist Vishnu und jeder dem Körper entströmende Atemzug ist îshvara, Shiva. In dieser Weise durchdringt das Göttliche den gesamten menschlichen Körper.

Der Körper ist lebendig, solange ihm der Lebensatem entströmt. Der Geist besteht aus Gedanken und Beschlüssen (sankalpa) und ihrer Negierung (vikalpa). Das ist das Vishnu-Prinzip. Das aus dem Nabel Vishnus hervorgehende Prinzip ist Brahmâ. Was ist die Ursache dieses Brahmâ-Prinzips? Es ist das, was den Klang (shabda) anzieht.

Man spricht von shabdabrahmamayî (Klang ist Gott), carâcaramayî (das, was das gesamte Universum durchdringt, das Bewegliche wie Unbewegliche ist Gott) und vangmayî (Gott ist das Wort, die Sprache). Durgâ, Lakshmî und Sarasvatî sind die Verkörperungen dieser drei, nämlich Klang, Durchdringung und das Wort. In jedem Atemzug wiederholt der Mensch „so ´ham“. Ohne diesen Klang des „so ´ham“ kann der Atem nicht existieren. Entsprechend kann ohne den Geist (mind) kein Gedanke entstehen und ohne Gedanke kann kein Wort gesprochen werden. So besteht eine untrennbare und wechselseitige Beziehung zwischen dem Klang „so ´ham“, dem Gedanken und Entschluss (sankalpa) und dem Wort. Etliche Menschen haben mehrfache Versuche unternommen, diese Beziehung zu erkennen. Aber dieses Prinzip kann nicht durch spirituelle Übung (sâdhana), sondern nur durch Nachforschung erkannt werden.

Der Mensch ist heutzutage mit dem Studium verschiedener Upanischaden beschäftigt. Was ist die Essenz dieser Upanischaden? Die Essenz der Upanischaden ist das Prinzip der Einheit in der Vielfalt. Wir nähren und pflegen den Körper. Zu welchem Zweck? Welcher Nutzen entsteht aus dieser Nährung? In Wirklichkeit keiner. Solange der Körper existiert, müssen wir ihn nähren. So lange wir essen, schlafen wir auch. Im Schlaf erleben wir Glück. Aber sind wir beim Aufwachen fähig, dasselbe Glück zu erfahren? Nein. Deshalb müssen wir, um dauernde Glückseligkeit zu erfahren, die Essenz der Upanischaden verwirklichen. Göttlichkeit trägt keine Namen. Alle Namen und Formen gehören Gott. Es gibt keinen Platz, wo er nicht existiert. Noch gibt es irgendein Objekt in der Welt, das ihm nicht gehört.

Verkörperungen der Liebe!
Liebe ist das essentielle Wesen der Göttlichkeit. Wenige jedoch bemühen sich, dieses Liebesprinzip zu erkennen. Im menschlichen Körper befinden sich verschiedene Systeme wie das Verdauungssystem, das Nervensystem usw. Aber es gibt einen Hauptschalter, der alle Körpersysteme kontrolliert. Die Augen sehen verschiedene Farben, die Zunge schmeckt die verschiedenen Köstlichkeiten und die Ohren hören verschiedene Arten des Klangs. Aber was ist die Grundlage dieser Wahrnehmungen (wörtl.: Erfahrungen)? Man nennt es das zugrunde liegende Prinzip, aufgrund dessen der Mensch all diese Dinge erfahren kann. Dieses fundamentale Prinzip hat den Namen „Atman“ erhalten. Aufgrund dieses Atman-Prinzips entstehen verschiedene Pläne und Empfindungen in unserem Herzen. Das Herz, hridaya, ist der Veda. Die Gedanken und Beschlüsse (sankalpa) sind die heiligen Schriften (shruti). Die Essenz dieser Schriften ist Vedânta. Man sollte demzufolge nicht vermuten, die Veden befänden sich irgendwo in einem fernen Winkel. Der alles durchdringende Klang der Schriften (shruti) ist immer in uns, mit uns und ein Teil von uns. Wir sollten deshalb die Klänge erkennen, die vom Veda unseres Herzens hervorgehen.

Ihr habt sicherlich in den letzten drei Tagen wahrgenommen, wie die Pandits morgens die vedischen Mantren mit verschiedenen Intonationen in der Pûrnacandrahalle rezitierten. Wenn ihr den Klang der Mantras hört, fühlt ihr euch sehr glücklich, obwohl ihr ihre Bedeutungen nicht verstehen könnt. Die Worte in diesen Mantren mögen verschiedene Bedeutungen haben, aber der vom Rezitieren dieser Mantren kommende Klang selbst wird euch glücklich machen.

Um die wahre Bedeutung der Worte in diesen Mantren zu verstehen, muss man sich auf den Vorgang spiritueller Erforschung in einer Umgebung tiefer Stille einlassen. Denn nur in der Tiefe der Stille kann Gottes Stimme gehört werden. Gestern sprach ich in meiner Rede über das einem Objekt innewohnende Wesen. Wie erhielt das Zuckerrohr seine Süße? Wie kam der scharfe Geschmack in die Chilis? Wie gelangte das Bittere in die Neemblätter? Wie der Duft in die Jasminblüte? Wir nennen es Natur. Nein, nein. Das göttliche Wesen drückt sich selbst durch diese Formen aus.

Um das Wesen des Göttlichen (paramâtman, das höchste Selbst) zu verstehen, müssen wir unseren Geist mit der Kontemplation des transzendentalen Prinzips (paratattva) beschäftigen. Woher kommt der Geist (mind)? Von Gedanken und Beschlüssen (sankalpa) und ihrer Negierung (vikalpa). Sie wiederum kommen vom Wesen des Klangs (shabda). Klang ist das wahre göttliche Prinzip (brahmatattva). Das „So ´ham“-Prinzip in brahmatattva ist in seiner Essenz âtmatattva (das atmische Prinzip). Um âtmatattva, das Wesen des Selbst, zu verstehen, muss man deshalb das Wesen des göttlichen Atems (shvâsa) erkennen. „So ´ham“ wird auch Hamsagâyatrî genannt. „So“ bedeutet „Das“ und „(a)ham“ „Ich“. „So ´ham“ bedeutet also „Ich bin Das“. Was ist dieses „Das“? Was ist es, das behauptet: „Ich bin Das“? Ist es der Geist (mind)? Wenn ja, dann wird der Geist zu einem Hindernis für die Verwirklichung des „so ´ham“-Prinzips, denn der Geist gleicht einem verrückten Affen. Wie könnt ihr auf eurer spirituellen Reise vorwärts schreiten, wenn ihr euch auf so einen wankelmütigen Geist verlasst? Diese Weise der Annäherung ist nicht korrekt. Der Geist (mind/manas) ist wahrhaft die Verkörperung des alles durchdringenden Vishnu. Ohne diesen Geist gäbe es keinen Atem (shvâsa). Der Geist wiederum funktioniert nur aufgrund des Lebensatems. Um diese subtilen Bedeutungen zu verstehen, muss man sich auf die Methode der Nachforschung verlassen. Wenn ihr euch zur Meditation über das „so ´ham“-Prinzip niedersetzt, werdet ihr bemerken, dass beim Einatmen „so“ eintritt und beim Ausatmen „ham“ austritt. Dieser Vorgang muss sorgfältig beobachtet werden. „So“ bezieht sich hier auf das göttliche Prinzip und „ham“ auf das Ego (ahamkâra). In dieser Weise verlässt uns das Ego, während die Göttlichkeit in unseren Körper eintritt. Und das in unseren Körper eingetretene göttliche Prinzip muss durch den Vorgang von kumbhaka, Anhalten des Atems, fest in unserem System gehalten werden. Menschen, die die spirituelle Disziplin des prânâyâma durchführen, nennen diese Vorgänge pûraka (einatmen), kumbhaka (den Atem anhalten) und recaka (ausatmen). Der Hamsagâyatrî „so ´ham“ besteht darin, mit dem Rezitieren von „so“ den Atem durch ein Nasenloch einzuatmen, ihn während des Rezitierens von „ham“ durch das andere Nasenloch auszuatmen und den Atem dazwischen für eine gewisse Zeit zu halten. Die wirkungsvollste Methode besteht darin, für diese drei mit „so ´ham“ verbundenen Vorgänge strikte Zeiten einzuhalten. Wenn man diese Zeiten nicht beachtet, bringt man sein Leben selbst in Gefahr, wenn man prânâyâma ausübt. Die für die drei Vorgänge von pûraka, kumbhaka und recaka aufgewandte Zeitspanne muss genau gleich sein. Da Gott die Verkörperung der Zeit ist (kâlasvarûpa), ist Zeit die Essenz dieser spirituellen Übung des prânâyâma. Das Wesen unserer Gedanken und Beschlüsse (sankalpa) muss immer rein (sâttvika) sein. Um reine Gedanken und Beschlüsse zu haben, muss unser Atem (shvâsa) rein sein. In dieser Weise sind die Prinzipien von Brahmâ, Vishnu und Maheshvara (Shiva) untrennbar und voneinander abhängig. Sie sind ein und dasselbe. Wir müssen versuchen, das essentielle Wesen ihrer Einheit zu verstehen.

Heutzutage ist niemand fähig, die wahre Bedeutung der Upanischaden zu erkennen. Die innere Bedeutung eines jeden Verses der Upanischaden zu beschreiben, zu analysieren und zu verstehen würde mindestens einen Monat Zeit in Anspruch nehmen. Jedes Wort hat mehrere Bedeutungen und wir müssen die Bedeutung wählen, die der vorliegenden Situation angemessen ist.

Ein kleines Beispiel hierzu. Nehmt einen kleinen Jungen, der noch dabei ist, sprechen zu lernen. Wenn ihr ihm das Wort „Râma“ vorsprecht, wird er es entsprechend seinem Alter als „Lama“ aussprechen. Was ihn angeht, ist das die seinem Alter entsprechende korrekte Aussprache. Aber aus unserer Sicht erscheint es falsch. Nur wenn wir alle Faktoren wie Alter, Zeit und das spezifische benutzte Wort in Betracht ziehen, ist es möglich zu entscheiden, ob es richtig oder falsch ist. Es gibt viele gebildete Jungen. Wenn man sie auffordert, das Wort chapa (Matte) zu sprechen, werden sie es als chepa (Fisch) aussprechen. Nur wenn man weiß, was chapa bedeutet, kann man es von chepa unterscheiden. Andernfalls würden chapa und chepa für einen das Gleiche bedeuten. In der Gajendra moksha Episode im Bhâgavatam eilt Gott Vishnu herbei, um den Elefanten aus den Fängen des Krokodils zu befreien. Seine Gemahlin Lakshmî war zu der Zeit an seiner Seite. Sie wollte ihn fragen, wohin er eilte, aber dazu war keine Zeit. Der berühmte Dichter Potana beschrieb diese Szene wunderschön in folgender Weise:

Sie rannte eilends Gott Vishnu nach,
um herauszufinden, was geschah.
Aber sie war nicht sicher,
ob er antworten würde.
Besorgt und verwirrt,
die Haarlocken durchs Laufen aufgelöst,
unfähig, ihn einzuholen,
setzte sie sich schließlich
wie vom Donner gerührt sprachlos hin.

So hat jede Sprache und jedes Land manch wunderschöne spezifische Art und Weise, eine gegebene Situation bildlich zu veranschaulichen.

Liebe Schüler/Studenten,
wenn ihr die Bedeutung der Upanischaden wissen wollt, müsst ihr die großen Seelen aufsuchen, die darin versiert sind. Die Essenz aller Upanischaden entspringt dem Brahmâ-Prinzip, das sich durch das Wort (vak) ausdrückt. Das Vishnu-Prinzip gründet auf dem Geist (mind). Es besteht aus guten Gedanken. Wenn gute Gedanken im Geist sind, werden sie sich durch gute Worte ausdrücken. Die guten Worte wiederum vermitteln gute Bedeutungen. Die Dreiheit Brahmâ, Vishnu und Maheshvara sind keine drei voneinander getrennten Wesenheiten. Shiva ist der Atem (shvâsa), Vishnu der Geist (mind) und Brahma das Wort. Die Einheit dieser drei ist das Atman-Prinzip (âtmatattva).

Verkörperungen der göttlichen Liebe!
Ihr werdet nicht in der Lage sein, diese Konzepte zu verstehen, wenn ich fortfahre, sie in dieser Weise zu wiederholen. Es könnte auch sein, dass diejenigen, welche die wahre Bedeutung der Upanischaden nicht kennen, manch falsche Auffassungen haben. Deshalb müssen die Upanischaden in einer friedvollen, heiligen und stillen Umgebung gelehrt werden. Die Mantren müssen mit reinem Atem rezitiert werden. Die Upanischaden schreiben ein spezifisches Mantra vor, um den Atem zu reinigen, während sie das Atem-Prinzip (shvâsatattva) erklären. Wenn ihr diesen Mantra rezitiert, werden verschiedene Krankheiten geheilt werden. Als Erstes wird unser Atem sauber und rein werden. Die Blockaden in den Gefäßen werden beseitigt werden und das Blut wird frei fließen; der Katarakt im Auge wird sich auflösen; der aus unserer Kehle strömende Klang wird gereinigt werden. Aber wir müssen diese Mantren mit der richtigen Intonation rezitieren. Nur dann wird uns die rechte Bedeutung dieser Mantren enthüllt werden. Das ganze Wesen unseres Körpers wird durch die Essenz der Upanischaden offenbart werden. Wie erkennt die Zunge den Geschmack? Die Zunge ist in der Lage, die verschiedenen Geschmacksrichtungen der verschiedenen Nahrungsmittel zu offenbaren. Wie ist das möglich? Auf der Zunge gibt es Hunderttausende von Geschmacksknospen, mit deren Hilfe die Zunge die verschiedenen Geschmäcker erkennt. Entsprechend befinden sich in unseren Augen Abermillionen von Lichtstrahlen. In dieser Weise sind die Mantren der Upanischaden in der Lage, verschiedene Körperkrankheiten zu heilen, wenn sie richtig rezitiert werden. Zudem wird euer Verhalten selbst eine gewaltige Veränderung erfahren , wenn ihr ihre korrekte Bedeutung erkennt. Mit der Veränderung des Verhaltens werden heilige Empfindungen in eurem Herzen erwachsen. Schließlich werden diese heiligen Empfindungen in heiligen Worten ihren Ausdruck finden.

Verkörperungen der göttlichen Liebe!
In den verschiedenen Sprachen der Welt gibt es verschiedene Worte, die verschiedene Bedeutungen haben. Aber zwischen den Worten und ihrer Bedeutung muss ein enger Zusammenhang bestehen. Es nützt nichts, all eure Zeit damit zu verbringen, sich über Bedeutungen auszulassen. Besonders im spirituellen Bereich wird das zu einer Übung in Vergeblichkeit werden. Der rechte Klang (svara) im Rezitieren der verschiedenen Mantren ist sehr wichtig. Ich erwähne oft das Beispiel der Menschen, die AUM singen. Etliche Leute singen omkâra nicht mit der richtigen Intonation, weil sie es in einer ausgesprochen mechanischen Weise tun. Das Rezitieren dieses Mantras geschieht mit den drei Buchstaben A, U und M. A kommt von der Kehle, U von der Zunge und M von den Lippen. Die kombinierte Form dieser drei Buchstaben, AUM, geht aus dem Nabel hervor. Wenn man die Leute auffordert, AUM zu rezitieren, tun etliche es Buchstabe für Buchstabe. Das ist es nicht, was erforderlich ist. Alle drei Buchstaben müssen gleichzeitig im Einklang rezitiert (gesungen) werden. Das Rezitieren des omkâras ist dem Abheben, sich in den Himmel Erheben und schließlich dem Landen des Flugzeugs vergleichbar. Nur wenn ein Mantra in der rechten Weise rezitiert wird, empfangt ihr gute Empfindungen. Viele Leute erzählen mir: „Swami, seit vielen Jahren wiederhole ich omkâra. Aber mein Glaube ist immer noch nicht stetig.“ Ja, ich weiß darum. Wie ist es möglich, wenn ihr nicht mit der richtigen Intonation rezitiert und die wahre Bedeutung nicht versteht?

Die Upanischaden scheinen sehr schwer verständlich zu sein. Aber wenn ihr die Bedeutung der verschiedenen Konzepte kennt, gibt es nichts Leichteres. Diejenigen, die ihre Zähne verloren haben, werden beim Rezitieren der verschiedenen Mantren Schwierigkeiten erleben. Sogar die Klänge beim Rezitieren der Mantren werden verschieden sein. Beim Üben braucht ihr die Mantren nicht laut zu rezitieren. Tut es innerlich. In der Musik konzentrieren sich manche Leute auf die Noten (svara) und sie ändern ihre Tonlage, damit sie mit der Note übereinstimmt. Unterdessen ändern sie sogar ihre Körperstellung. Sehr oft erscheint diese Haltung komisch. Die Leute wissen, dass ein Misston entsteht, wenn die Note nicht mit sruti übereinstimmt. Um das zu verhindern, muss man auch seinen Körper beherrschen. Ihr habt sicherlich manche Leute beim Bhajansingen beobachtet. Wenn sie laut singen, verändern sie ihre Tonlage. Das sollte nicht geschehen, sondern man sollte das unter Kontrolle haben. Manche Leute schließen ihre Augen, während sie hingebungsvolle Lieder singen. Manche Leute öffnen ein Auge, während sie das andere geschlossen halten. All diese Verrenkungen liefern ein peinliches Bild. Aus diesem Grund legen manche Leute beim Harmoniumspielen einen kleinen Spiegel auf das Harmonium, um ihre Lippen, Augen usw. zu beobachten. Wenn das Lied nicht in der richtigen Tonlage gesungen wird, kann man selber sehen, wie seltsam das eigene Gesicht aussieht und fühlt sich selbst abgestoßen. Es ist wichtig, dass beim Singen eines Kîrtanas oder Bhajans auch die eigene Haltung gut ist. Man sollte andere nicht durch ein verzerrtes Gesicht unglücklich machen. Beim Durchführen dieser Dinge ist absolute Konzentration notwendig. Oft handeln wir unaufmerksam und nachlässig.

Zum Beispiel unterhalten wir uns, während wir Milch oder Kaffee trinken. Dabei verschütten wir die Milch, die auf unsere Kleidung ausläuft, und eventuell verschlucken wir uns sogar. Während wir etwas trinken oder essen, sollten wir nie reden. In den alten Zeiten bewahrten die großen Weisen beim Essen oder Trinken Schweigen. Darüber hinaus rezitierten sie immer vor dem Essen folgenden Mantra:

Brahmarpanam….:

„Der Akt des Darbietens ist Gott, die Gabe selbst ist Gott,
dargebracht von Gott in dem heiligen Feuer, das Gott ist.
Nur der erreicht Gott, der in all seinen Handlungen
vollkommen von Gott durchdrungen ist.“

Ihr erklärt, dass die Nahrung eine Gabe für Gott ist. Wo ist Gott denn? Er ist im Inneren. Gott erwidert sofort von innen:

„Ich bin vaishvânaro, die alles durchdringende kosmische Energie,
die in den Körpern der Lebewesen wohnt.
Indem ich mit ihrem ein- und ausgehenden Lebensatem verbunden bin,
verzehre ich die verschiedenen Arten der Nahrung.“

Wenn ihr während des Essens redet, wird das Verdauungssystem verdorben. Wenn das Verdauungssystem verdorben ist, werdet ihr vielen Krankheiten ausgesetzt sein. Betet still mit geschlossenen Augen zu Gott und nehmt dann euer Essen zu euch. Die meisten Kinder kennen diese Regel nicht. Nehmt euer Essen schweigend in einer ruhigen Atmosphäre zu euch. Schreit dabei nicht, unterhaltet euch nicht und plaudert nicht. Beschäftigt euch vor oder während des Essens nicht mit Sorgen. Dies sind einige der Vorkehrungen, die man treffen muss, um täglich ein glückliches Leben zu führen.

Verkörperungen der göttlichen Liebe!
Ihr sprecht von spiritueller Disziplin (sâdhana). Aber spirituelle Disziplin ist nicht so einfach. Es ist einfacher, die Namen der neun Formen der Hingabe, Zuhören, Singen usw. aufzuzählen. Wann kommt ihr zum letzten Schritt der Selbstergebung (âtmanivedana)? Nur nachdem ihr Freundschaft (sneha) mit Gott etabliert habt. Viele Leute wissen nicht, was wahre Freundschaft ist. Aus ihrer Sicht bedeutet Freundschaft, sich mit „hallo, hallo“ zu begrüßen. Was bedeutet „hallo, hallo“? Nichts. Es bedeutet schlichtweg überhaupt nichts. Es ist nur ein flüchtiger Gruß. Es hat nichts mit Freundschaft zu tun. Freundschaft setzt eine untrennbare Beziehung zwischen zwei Individuen voraus. Ihre Körper mögen sich unterscheiden, aber ihr Lebensprinzip ist ein und dasselbe. Wenn die beiden unterschiedliche Gedanken und Empfindungen haben, ist das keine Freundschaft. Es heißt: „Ein Mensch, der dual denkt, ist halb blind.“ Wo die Gedanken auseinanderklaffen, wird der Geist dual. Wie kann man sich mit einem dualen Geist in die Göttlichkeit versenken? Die Kinder wollen ernsthaft spirituelle Disziplin tun. In Anbetracht ihrer Ernsthaftigkeit hege ich den Wunsch, diesen Aspekt genau darzulegen. Gebt niemals den heiligen Weg auf. Nur dann wird euer Leben heilig sein. Ihr könnt das mit Sicherheit erreichen. Vergeudet keine Zeit. Gegenwärtig verschwendet ihr viel Zeit mit müßigen Beschäftigungen. Zeit macht unser Leben aus. Es heißt: „kalaya namaha…“ (ich verneige mich vor der Zeit). Zeit ist alles. Wenn ihr diese kostbare Zeit damit verbringt, euch müßigen und unheiligen Dingen hinzugeben, wie könnt ihr diese Zeit wiedererlangen? Gott hat euch eure Lebensspanne gegeben, damit ihr eure Zeit heiligt. Wenn ihr eure Gedanken auf den rechten Weg lenkt, werden auch eure Handlungen recht sein. Zeit (kâla), Handlung (Karma), Ursache (kârana) und Pflicht (kartavya) müssen in Einklang gebracht werden, um eins zu werden. Was ist dieser Körper letztendlich? Nichts als eine Blase im Wasser, die jeden Moment platzen kann. Eines Tages wird der Körper zugrunde gehen, entweder heute oder morgen oder später. Wir sollten nicht wegen diesem vergänglichen Körper trauern, denn das, was gekommen ist, muss wieder gehen und das, was gegangen ist, muss wiederkehren. Wir brauchen deshalb diesem Kommen und Gehen nicht viel Bedeutung beizumessen. Wir müssen uns anstrengen, um das zu erkennen, was weder geboren wird noch stirbt. Wir müssen erkennen, was heilig und was unheilig ist, was Glück und was Leid ist. Was hat es mit Schwierigkeiten auf sich? Aus meiner Sicht sind Schwierigkeiten besser als Vergnügen und Bequemlichkeiten. Es ist nicht weise, um Glück und Komfort zu beten. Die Weisheit, die ihr in schwierigen Zeiten erlangt, könnt ihr in frohen Zeiten nicht bekommen. Ihr könnt jede verwirklichte Seele oder jeden Heiligen fragen, wie er seine große Weisheit erlangte. Er wird euch sagen, dass er durch verschiedene Leiden und Schwierigkeiten ging und erst dann diese Weisheit erringen konnte. Die Menschen wollen heute Befreiung (kaivalya), ohne irgendeine Schwierigkeit zu erleben oder einen Cent auszugeben. Wie sollte das möglich sein? Ihr müsst hart arbeiten. Wenn ihr nur irgendwo sitzt und freudig die Dinge genießt, werdet ihr Schwierigkeiten schmerzvoll finden. Nur nachdem ihr Schwierigkeiten durchlebt habt, könnt ihr Glück erfahren.

Einst ging Krishna zu Kuntî, um sich nach ihrem Wohlergehen zu erkundigen. Kuntî fragte Krishna: „Wann bist du gekommen? Wie steht es um den Krieg?“ Krishna erwiderte: „Mutter, Geburt und Tod, Gutes und Schlechtes sind jedem gemeinsam. Vergiss diese Dinge und sage mir, was du willst.“ Kuntî bat Krishna daraufhin: „Mein Sohn, bitte schenke mir weiterhin Schwierigkeiten, bis ich meinen Körper verlasse und in deine Lotosfüße eingehe.“ Krishna fragte nach: „Oh Mutter! Von dem Augenblick an, als du König Pându heiratetest, hast du Schwierigkeiten erlebt. Reicht das nicht aus? Warum bittest du um mehr Schwierigkeiten?“ Da erwiderte Kuntî: „Oh Krishna, du weißt nicht um das Glück, das im Erleben von Schwierigkeiten liegt. Nur ich weiß darum. Weil ich verschiedene Schwierigkeiten durchlebt habe, erfreue ich mich ständig an deiner göttlichen Gegenwart. All meine Söhne verdienten deine Gnade. Die aus meinem Schoß geborenen Söhne wurden die Empfänger deiner göttlichen Gnade. Das selbst bereitet mir schon große Freude. Was bringt es, viele Kinder zu haben, ohne deine göttliche Gnade zu erlangen? Welches Glück erwächst mir daraus?“

„König Dhritarâshtra hatte viele Söhne, aber was war letztendlich sein Schicksal?
Der Weise Shuka war unverheiratet und hatte keinen Sohn, aber litt er deshalb?“

„Söhne zu haben schenkt kein Glück noch bringt es irgendeinen Verlust mit sich, keine Söhne zu haben. Die Kinder, die man gebärt, müssen der Familie Ansehen und Verdienst bringen. Sie müssen sich in ihrem Leben gut verhalten. Sie müssen sich guter Gesellschaft anschließen. Meine Söhne stehen unter deinem göttlichen Schutz. Von morgens bis abends singen sie ständig deinen göttlichen Namen. Was mehr an Glück kann ich mir wünschen? Oh Krishna, ich bete darum, dass ich weiterhin Glückseligkeit erfahre.“

Würden die Mütter der heutigen Zeiten in dieser Weise beten? Laden sie aus eigenem Antrieb Schwierigkeiten ein? Nein, nein. Sie wünschen sich Söhne, aber sie wünschen nicht, dass sie in der göttlichen Gegenwart leben; im Gegenteil, sie fürchten diese Aussicht. Was bringt es, wenn sie irgendwo sitzen, ohne die göttliche Gegenwart zu erreichen? Der Sinn des menschlichen Lebens besteht darin, die Lotosfüße des Herrn zu erreichen.

Wenn ihr das ergriffen habt, was man ergreifen sollte,
lasst nicht los, ehe ihr erfolgreich seid.
Wenn ihr das gewünscht habt, was man wünschen sollte,
haltet daran fest, bis ihr das Gewünschte erhaltet.
Wenn ihr das gedacht (beschlossen) habt, was man beschließen sollte,
haltet daran fest, bis ihr erfolgreich seid.
Entweder sollte Gott euer Gebet erhören,
oder ihr solltet mit aller Intensität aus ganzem Herzen bitten.
Diesen Weg sollte ein wahrer Devotee einschlagen.

Im Leben begegnen wir mannigfaltigen Leiden, Verlusten und Schwierigkeiten. Sie sollten euch nicht bekümmern. Wir sollten immer die göttliche Gegenwart als den größten Schatz betrachten, den wir suchen können. Ihr müsst unerschütterlichen und treuen Glauben und Hingabe in die ewige Wahrheit, welche die Göttlichkeit ist, entwickeln. Das ist das einzige, worum ihr bitten solltet. Eure Hingabe sollte stetig, rein und selbstlos sein. Die Leute wollen Hingabe und zugleich alles andere in der gegenständlichen Welt. Wie ist das möglich? Ihr habt nur einen Mund und wollt Milch und Wasser gleichzeitig trinken. Das ist nicht möglich. Ihr solltet deshalb nur Eines wünschen, nämlich die Göttlichkeit. Wenn ihr Sehnsucht nach Gott entwickelt, wird er selbst sich um eure Bedürfnisse kümmern. Die göttliche Gegenwart wird euch wahres Glück schenken. Das ist das einzige andauernde Glück in dieser Welt. In der göttlichen Gegenwart gibt es weder Leid noch Unglück noch Sorge.

Jemand kam zu mir und fragte: „Swami, ich bin Gottes Devotee. Wie kommt es dann, dass ich ständig tief im Schmerz stecke?“ Ich erwiderte: „Wenn du wirklich ein Devotee bist, wie kam dann dieses Leid zu dir? Von Gott erhältst du Glück und nicht Leid. Wenn du behauptest, du würdest Leid erfahren, ist das nicht korrekt. Gott schenkt immer Glück und Glückseligkeit. Bei Gott gibt es so etwas wie Leid nicht. Was du erfährst ist nicht Gottes Leid. Du musst es von jemandem geliehen und dann Gott zugeschrieben haben. Das ist nicht richtig. Gott ist die Verkörperung der Glückseligkeit. Er schenkt immer nur Glück. Krishna erklärte:

Der ewige Atman in allen Wesen ist Teil meines Wesens.

Ihr, die ihr Teil des göttlichen Willens seid, empfangt nur göttliche Empfindungen. Wird Gottes prasâda (geweihte Gabe) je bitter sein? Nein, niemals. Aber aus ihrer Unwissenheit heraus denken Leute in dieser Weise. Madhvâcârya, der große Vertreter des Dualismus, lebte in der Kannada Region. Er war ein großer Devotee von Krishna. Einst sagte er seinen Schülern, sie sollten das Ekâdashî Gelübde einhalten. Von dem Tag an hielten sie eine dreitägige Fastenzeit ein und dachten ständig an Gott, ohne auch nur etwas Nahrung oder Wasser zu sich zu nehmen. Am dritten Tag erschien Madhvâcârya nachts in ihrem Traum und riet ihnen: „Meine lieben Schüler, das ist nicht spirituelle Disziplin (sâdhana). Haltet an den Prinzipien, an den göttlichen Füßen Krishnas fest, nicht aber an Formalitäten. Wie wollt ihr sonst euer Leben heiligen? Das habe ich mein Leben lang praktiziert.“

Die Leute halten das Ekâdâshi Gelübde ein und fasten drei Tage lang. Am vierten Tag bereiten sie vierzig Pfannkuchen vor! Ist das das Ekâdâshi Gelübde? Es ist nicht richtig. Was ihr am vierten Tag tun solltet, ist, eurer spirituellen Disziplin Liebe hinzuzufügen. Wenn ihr Liebe zu Gott entfaltet, werdet ihr Hunger und Durst vergessen. Der Weise Vishvâmitra nahm Râma und Lakshmana mit sich in den Wald, um das von ihm durchgeführte yajna (Opferhandlung) zu schützen. Râma und Lakshmana, die Söhne König Dasharathas, waren zu der Zeit in zartem Alter. Bis dahin hatten sie nie irgendwelche Schwierigkeiten erlebt. Dasharatha war über ihr Wohlergehen im Wald sehr besorgt. Als sie die Ufer des Flusses Sarayu erreichten, wollte Vishvâmitra sie die Mantren bala und athibala lehren, damit Hunger und Mangel an Schlaf ihnen nichts anhaben würden. Sie folgten freudig dem Weisen Vishvâmitra, der sie in die Mantren einweihte. Wusste der Weise Vishvâmitra nicht, dass Râma ein Avatar war? Warum weihte er Râma, obwohl er das wusste, in diese Mantren ein? Etliche Leute argumentieren in dieser Weise. Es ist wahr, Râma und Lakshmana waren göttliche Persönlichkeiten. Aber sie hatten menschliche Körper angenommen, die Nahrung und Schlaf benötigten. Aus diesem Grund, damit sie nicht an Hunger und Schlafmangel litten, weihte Vishvâmitra sie in die Mantren bala und athibala ein. Wen Hunger und Schlafmangel nicht beeinträchtigen, der kann spirituelle Disziplin in jedem Ausmaß durchführen. Alles ist erreichbar. Man kann sogar die Furcht erregendsten Dämonen im Kampf besiegen. Deshalb weihte der Weise Vishvâmitra sie in diese Mantren ein. Nachdem sie eine gewisse Entfernung zurückgelegt hatten, fragte Lakshmana, warum sie in diese Mantren eingeweiht wurden. Vishvâmitra erwiderte: „Meine lieben Söhne, ihr seid noch jung. Ihr könnt Hunger und Schlafmangel nicht aushalten. Wenn die Dämonen auch angreifen, während ihr esst oder schlaft, geratet ihr in Schwierigkeiten. Ihr müsst deshalb immer achtsam und auf der Hut sein. Diese Mantren bala und athibala erlösen euch jetzt von Hunger und Schlafmangel.“ Erhabene Seelen (mahâtma) lehren Mantren, um Frieden in der Welt zu etablieren. Man sollte deshalb keine dummen Fragen stellen wie: „Wusste Vishvâmitra nicht, dass Râma ein Avatar war?“ Entsprechend den Erfordernissen des Augenblicks wurden die Mantren gelehrt.

Prema mudita…..

Übersetzung der vom Ashram herausgegebenen gedruckten englischen Fassung der Rede.

(Das Copyright der deutschen Übersetzung liegt bei der Sathya Sai Vereinigung e.V. , Dietzenbach)

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[1] îshvara bezeichnet allgemein den höchsten Herrn, ist aber auch ein Name Shivas, A. d. Ü.


    

Copyright Sathya Sai Vereinigung e. V.